Amatek*Institut

Antike Technologien in modernen Kontexten

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Architektur & Bauwesen

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Amatek Institute Klima

Klima

Über das Amatek Institut

Das Institut ist spezialisiert auf die Einbindung antiker Technologien und archäologischer Daten in die Entwicklung nachhaltiger Lösungen.

Schwerpunkte bilden die Bereiche Wasserversorgung, Landwirtschaft und Architektur in Trockengebieten sowie Adaptionsprozesse als Strategien bei Klimaveränderungen.

Das Institut bietet Forschung, Beratung und Schulung in Kontexten der Entwicklungszusammenarbeit, Grünen Architektur und Klimaforschung.

Amatek steht für Antike Materialien, Technologien und Kenntnisse.

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Wie antike Technologien helfen können

Amatek Institut Tontoepfe

Bis zu 70% geringerer Wasserverbrauch in der Landwirtschaft

Amatek Institute Zai

Landwirtschaft in der Wüste

Amatek Institut Landwirtschaft

Erhalt und Wiederherstellung der Bodengesundheit

Amatek Institut Qanat

Wasserernte in Trockengebieten

Amatek Institut Lokale Ressourcen

100% lokale Ressourcen

Amatek Institut Gestampfte Erde

Cradle to Cradle Kreislauf

Beispiele

Mehr Beispiele gibt es in unserem Blog.

The Persian Qanat Aerial View Jupar Bagh e Shahzadeh Mahan Copyright S.H.-Rashedi

Qanats – UNESCO
Weltkulturerbe

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Desert Cultural Centre in Osoyoos British Columbia Canada Copyright Architect21c CC-BY-SA

Stampferde in moderner Architektur

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Terraces Nor Yauyos Cocha Peru Copyright F. Zapata

Traditionelle Technologien in den Anden

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Yakhchal of Yazd province CC-BY-SA Copyright Pastaitaken

Yakhchal: Antike Kühlhäuser

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Földnyelves növénytermesztés waru waru camellones Copyright Kiss Veronika CC-BY-SA-4.0

Rehabilitierung antiker Landwirtschaft

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The Persian Qanat Aerial View Jupar Bagh e Shahzadeh Mahan Copyright S.H.-Rashedi

Klimawandel und Archäologie

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Dienstleistungen Amatek Institut

Dienstleistungen

Die Dienstleistungen des Instituts richten sich an staatliche Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen in den Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit, Grünen Architektur und Klimaforschung.

Ich kann Ihnen helfen, wenn Sie die folgenden Lösungen für Ihre Projekte in Trockengebieten weltweit suchen:

  • Ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen in den Bereichen Wasserversorgung, Landwirtschaft & Bodenregeneration sowie Architektur & Bauwesen.

  • Einfache, kostengünstige, zuverlässige, ressourcenschonende, wartungsarme Lösungen, die auch ohne Stromversorgung, Internetzugang, IT und schwere Maschinen realisierbar, nutzbar und zu verwalten sind.

  • Lösungen, die auf den Einsatz von Plastik und fossilen Brennstoffen verzichten.

  • Kostengünstige, erdbebenresistente Bauweisen, zum Beispiel für Häuser und Schulgebäude.

  • Klimatisierungsmöglichkeiten von Gebäuden ohne Stromversorgung.

  • Biozertifizierbare Lösungen für Kleinfarmer*innen.

  • Ideen für aufstrebende Sozialunternehmer*innen.

Schulungsangebot

Nutzen Sie das Schulungsangebot und verschaffen Sie sich und Ihren Mitarbeiter*innen einen fundierten Überblick über die vielfältigen, nachhaltigen und kostengünstigen Möglichkeiten, antike Technologien in Ihre Projekte mit einzubinden.

Jede Schulung wird individuell für Ihre Anforderungen und Ziele entwickelt und findet in Ihren Räumlichkeiten vor Ort statt. Unsere Preise sind Festpreise, unabhängig von der Teilnehmerzahl.

Vorteile antiker Technologien

Antike Technologien sind langlebig, umweltfreundlich und nachhaltig. Sie sind einfach und kostengünstig in Anwendung, Betrieb und Wartung, bedienen sich lokaler Ressourcen und sparen dadurch Transportwege und somit auch CO2 ein.

Sie kommen ohne Strom, kosten- und wartungsintensive IT und ohne Internet aus, wodurch sie auch in abgelegenen Regionen, in Gebieten mit extremen Wetterbedingungen, in Berglandschaften und in Krisengebieten eingesetzt werden können.

Im Bauwesen kann durch den Einsatz antiker Technologien und Werkstoffe auf die Verwendung von Gefahren- und Schadstoffen verzichtet werden. Die verwendeten Materialien ermöglichen einen cradle to cradle Kreislauf, wodurch Müll und Kosten für die Müllentsorgung eingespart werden können.

In der Landwirtschaft verzichten antike Technologien auf Agrochemikalien, unterstützen die Bodenregeneration, sparen die wertvolle Ressource Wasser und fördern den Erhalt der lokalen Biodiversität. Landwirtschaftliche Erzeugnisse sind biozertifizierbar.

Archäologie und Klima

Die umfangreichste Datenzusammenstellung und Erkenntnissammlung zu Mensch-Umwelt Wechselwirkungen wird in jenen Fachbereichen beherbergt, die sich mit der Geschichte des Menschen befassen: Die Archäologie, die Anthropologie und die Geschichtswissenschaften. Während die Auswirkungen unseres heutigen Handelns auf die Zukunft nur modelliert werden können, haben Archäologen und Anthropologen Zugriff auf tausende von Jahren menschlichen Handelns und dessen Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft. Sie können aus einer früheren Vergangenheit einen Blick auf eine spätere Vergangenheit desselben Ortes oder der Entwicklung einer Situation werfen und die Veränderungen sehen. Archäologen und Anthropologen kennen die Zukunft vergangener Orte, Systeme und Gesellschaften.

Ich biete Klimauntersuchungen auf der Basis dieser archäologisch-historischen Daten und Erkenntnisse sowie Daten und Analysen zu regionalen Adaptionsstrategien im Kontext sich wandelnder Ökosysteme.

Nachhaltige Entwicklungsziele - Poster

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Portfolio

Die Arbeit am Institut beginnt am 27. Juli, ab dann werden hier die einzelnen Projekte vorgestellt.

Projektname

Kurzbeschreibung

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Zitate von Wissenschaftler*innen

Archaeology can play a significant role in development projects, especially those focusing on improving agricultural production. (…) Because many systems, such as raised fields, have been completely abandoned, archaeology may be the only way to understand these technologies. Archaeological excavation of prehistoric agricultural features can provide the model for the rehabilitation of these abandoned field systems.

Clark Erickson, (1998), 34

Although the majority of the World´s dry lands are still farmed by small scale, subsistence farmers, low cost simple irrigation methods for dry land agriculture have largely been ignored by international development programs. Efficient traditional methods of irrigation that could be of great use on small and medium sized farms and gardens have not been well studied and publicized.

David A. Bainbridge (2001), 79

For this purpose, the study of ancient water harvesting technologies can not only give valuable information to engineers, planners, and local initiatives on technical aspects of those systems. It can also give indications of possible short- and long-term effects a reimplementation might have on the environment and the people involved.

Beckers, Berking, Schütt (2013), 146

Hence, due to the impressive capabilities of some old technologies, the question arises: is it necessary to frequently reinvent the wheel or is there a way to purposeful identify and use old technologies and solution concepts? (…) These ancient technologies are often as good as modern technologies or even better.

Gürtler et alii (2015), 66

Thus, applied archaeology is not just about accessing a lost idea or technology but rather about its ability to fundamentally redefine the perspective from which a problem is addressed.

Cooper, Duncan (2016), 3

Understanding the impacts that land use and climate change had on a watershed at a particular archeological site can provide local inhabitants with the knowledge they need to manage their water resources.

French, Duffy (2014), 310

It is also seen that the use of indigenous earthquake-resistant construction technologies provides an excellent opportunity for large-scale construction of earthquake-resistant housing in developing countries at relatively low cost.

Ravi Sinha, Svetlana Brzev (2004), 6

The controlled water delivery from buried clay pot irrigation helps ensure seed germination even in hot dry environments and provides young seedlings with a steady water supply even during periods with very high temperatures, low humidity, and desiccating winds. This controlled water delivery is also of great value in coarse sand or gravel soils that drain quickly.

David A. Bainbridge (2001), 81-82

The karez is a unique and fascinating irrigation system with a long history in the Turpan oasis. It provided water for domestic consumption and agriculture and maintained a unique ecosystem in the desert. However, nowadays the karezes are increasingly abandoned and are not being maintained. This is partly due to the fact that the value of the karez is not well understood. Thus, the government and local communities should join efforts to preserve and restore this ancient irrigation system.

Sun et alii (2009), 13-14

Using placebased case studies with locally contingent and motivated solutions is important, but it is accessing knowledge from the past that has been lost to the passage of time, presenting it in interesting ways, encouraging people to engage with it, and creating the necessary knowledge and social dynamics to focus on education that are vital. Because in the end it is education and human capacity built on informed positions that provide the best hope of solutions to the impacts of global environmental change.

Cooper, Duncan (2016), 9

Archäologie beschäftigt sich nicht nur mit unserer Vergangenheit, sondern trägt auch zur Lösung aktueller Probleme bei. In den kommenden drei Jahren wird deshalb das Landesamt für Archäologie Sachsen gemeinsam mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst sowie dem Institut für Botanik und Landschaftsökologie der Universität Greifswald das Datenpotential archäologischer Hölzer als Klima- und Vegetationsarchiv erforschen. Die Ergebnisse sollen dabei helfen, die heutigen Wälder besser an den Klimawandel anzupassen.

Externer Link: Landesamt für Archäologie Sachsen

The revival of interest in water harvesting is attributed to huge problems that have accrued due to long periods of drought since the 1970s, as well as to the current acute water shortage in the region [West Asia-North Africa] and to an increasing demand for food and fiber as the result of a population explosion. Also, the use of modem technologies for water abstraction and diversion, particularly from groundwater aquifers, is damaging in its over-exploitation of limited natural resources. These practices severely endanger the sustainability of such development. Indigenous techniques of water control and utilization are, by their nature, environmentally friendly and thus sustainable.

Oweis, Hachum, Bruggema (2004), 6

Über die Gründerin

In Kürze: Archäologin und Althistorikern, wollte Archäologie für die Gegenwart nutzbar machen, fand Rehabilitationsprojekte, verließ die Uni und gründete das Amatek Institut mit dem Ziel, eine Drehscheibe für den Wissens- und Technologietransfer in die Praxis aufzubauen.

Ich bin Archäologin und Althistorikerin mit rund 10 Jahren Forschungstätigkeit, zuletzt sechs Jahre an der Universität Heidelberg. 2017 begann ich mit der Suche nach Möglichkeiten, meine archäologische Forschung für die Gegenwart nutzbar machen zu können. Ich stieß auf eine Reihe weltweit verstreuter, voneinander unabhängiger Projekte, bei denen antike Technologien in Kontexten von Klimawandel und Adaptionsstrategien aufgrund ihrer Effizienz, Einfachheit und Nachhaltigkeit „rehabilitiert“ wurden: Landwirtschaft in Bolivien, Landnutzung in Peru, Wasserversorgung im Iran, dem amerikanischen Südwesten und in Indien, Bewässerungssysteme in Sri Lanka, Kultivierung von Wüstengebieten in Israel und Afrika, günstige kleine Häuser in erdbebengefährdeten Gebieten. Oftmals erfolgten diese Projekte unter Beteiligung staatlicher Einrichtungen und Förderung.

Ich war beeindruckt, in welchem Ausmaß und mit welchem Impact antike Technologien bereits seit Jahren, teilweise seit Jahrzehnten, erfolgreich eingesetzt wurden – und verwundert darüber, wie schwierig und zweitaufwendig es war, Informationen darüber zu finden, trotz Internet, elektronischen Fachpublikationen und dem allgemein großen Interesse an nachhaltigen Lösungen in Verbindung mit Wasser- und Nahrungsmittelknappheit, Klimawandel und Landflucht. Es gibt bisher keinen eigenständigen Forschungsbereich, der Wissenschaftler*innen und Studierenden die systematische Auseinandersetzung mit dem Potential und den Anwendungsmöglichkeiten antiker Technologien ermöglichen würde, und die Akteure, die Rehabilitationsprojekte durchgeführt haben, sind untereinander kaum vernetzt. Kurz gesagt: Es mangelt an Netzwerken und an Wissenstransfer. Wer nicht schon einmal davon gehört hat und ernsthaft bereit ist, sehr viel Zeit in Recherchen zu investieren, wird nie von den bemerkenswerten Lösungsmöglichkeiten erfahren, die zur Verfügung stehen.

Ich begann damit, Berichte über die Nutzung antiker Technologien und die Instandsetzung antiker Strukturen in Kontexten der Entwicklungszusammenarbeit, der grünen Architektur und der Anpassung an den Klimawandel zusammenzustellen und in einem Blog zu veröffentlichen. Gleichzeitig baute ich eine Datenbank für Fachliteratur und eine für Rehabilitationsprojekte auf. Beide erreichten schnell dreistellige Datensätze.

Hier war die Lösung, nach der ich gesucht hatte. Noch dazu eine, die wegen ihrer Praktikabilität und Nachhaltigkeit in zahlreichen Projekten weltweit über die letzten Jahrzehnte eingesetzt wurde. Jetzt war die Frage, wie sich der Wissens- und Technologietransfer in die Praxis am besten bewerkstelligen lässt. Beides ist an einer Universität nur sehr bedingt möglich, allerdings spielt die Forschung eine zentrale Rolle wenn es darum geht, langfristig die besten Ergebnisse zu erzielen.

2019 stellte ich ein kleines Team zusammen, mit dem ich gemeinsam die erste Fachzeitschrift herausgeben werde: Current Research in Transfer Archaeology. Schritt für Schritt arbeiten wir daran, die Erforschung des Potentials und der Möglichkeiten antiker Technologien in modernen Kontexten in einem eigenständigen Forschungszweig zu etablieren. Das ist gut für die Wissenschaft, doch die Umsetzung in die Praxis kommt deutlich zu kurz.

2020 gründete ich daher das Amatek Institut mit der Vision, das Wissen über die Einsatzmöglichkeiten und das Potential antiker Technologien in der Entwicklungszusammenarbeit und der Grünen Architektur zu bündeln und in die Praxis zu kommunizieren. Das Institut bildet dabei den ersten Schritt. In den nächsten Jahren soll daraus eine Stiftung entstehen mit dem Ziel, langfristig zur Verbesserung der Lebensqualität auf unserem einzigartigen Planeten und zur Verbesserung seines eigenen Wohlergehens beizutragen.

Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, freue ich mich auf Ihre Nachricht oder Ihren Anruf.

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Dr. Kirsten D. Dzwiza, Amatek Institut

Das Logo des Instituts zeigt eine schematische, genordete Darstellung des Grabens, der den berühmten Ringwall von Stonehenge umgibt.

Amateks nachhaltige Entwicklungsziele

Nachhaltige Entwicklungsziele
Nachhaltiges Entwicklungsziel 1 - Keine Armut Nachhaltiges Entwicklungsziel 2 - Kein HungerNachhaltiges Entwicklungsziel 6 - Sauberes Wasser und SanitaereinrichtungenNachhaltiges Entwicklungsziel 13 - Massnahmen zum KlimaschutzNachhaltiges Entwicklungsziel 15 - Leben an LandNachhaltiges Entwicklungsziel 17 - Partnerschaft zur Erreichung der Ziele
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